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Dienstag, 20. März 2018

Kleine Fortschritte - Frühlingsjäckchen Knitalong

Wieder lag mein Strickzeug seit dem letzten Post 10 Tage faul rum. Das lag an viel Arbeit im Beruf und, falls ihr euch erinnert, war meine Strickfreundin D. im Urlaub! Ich wußte also gar nicht recht was als nächstes zu Stricken ist. Der Countdown zum Finale läuft und ich WILL dabei sein! Nach einem Treffen mit D. wußte ich bescheid: die beiden Ärmel müssen noch ein wenig hoch gestrickt werden, dann soll alles auf eine Stricknadel und für den Raglan Ärmel alle zwei Reihen Maschen abnehmen.... Voilá, das sieht doch schon nach Pulli aus!!
Alle anderen Zwischenstände so kurz vor dem Finale seht ihr HIER!

Sonntag, 18. Februar 2018

Ein neuer Versuch - Fühlingsjäckchen Knitalong

Sehr gewagt von mir, zum Knitalong einen Post zu schreiben!! Wollte ich eigentlich gar nicht, doch in netter Runde vor einer Woche wurde ich von Rothedinge schon fast gezwungen… Mehrfach habe ich das FJKA versucht - nie wirklich erfolgreich. Zwei Miete Jacken sind mehr schlecht als Recht fertig, aber so gut wie nie getragen worden. Irgendwie klappt das mit mir und den Strickjacken nicht. Nachdem das Tücher Stricken recht gut lief, wollte ich einen Pulli wagen - letztes Frühjahr. Maschenprobe, Auszählen, Maschen Aufnehmen und Bündchen stricken … dann lag das gute Stück bis Weihnachten, wurde zwischen den Jahren weiter bestrickt … und liegt nun wieder. Um den Pulli fertig zu stricken brauche ich einen Tritt in den Allerwertesten sanften Schubs und das ist nun mein Plan: Der Pullover soll zum FJkA Finale fertig werden!
Meine Vorlage ist ein warmer gekaufter Woll Pullover, den ich gerne mag und der gut sitzt - meine ausgewählte Wolle ist auch dick und winterlich - nicht frühlingshaft, doch das ist mir egal. Vielleicht gibt es im Frühling noch den einen oder anderen Tag, an dem ich den Pulli überziehen kann. Als nächstes werden die Maschen für die Ärmel angeschlagen. Wenn beide Ärmel hoch gestrickt sind wird alles auf eine Nadel genommen und zum Hals fertig gestrickt. Ich habe keine Anleitung, sondern eine Freundin, die mir hilft.
Was sonst noch an Frühlingsjäckchen gestrickt wird, könnt ihr HIER sehen.

Montag, 12. März 2012

Nun doch Stricken?

Stricken ist ja zur Zeit total "in"! Trotzdem wollte ich nicht am Frühlingsjäckchen Knit-Along teilnehmen - das wäre wieder ein Projekt mit einem gewissen Druck zum Bloggen und Fertigstellen. Den Druck mag ich gerade gar nicht. Hin und wieder lese ich die Beiträge der Knit-Along Teilnehmer, freue mich über Fortschritte und sehne mich nach einer kleinen kuscheligen Jacke. Und nun liegt hier (plötzlich) ein Haufen roter Wolle!
Alles begann mit einem Ausflug in einen Stoffladen! Suschna hoffte bei Siebenblau einen schönen blauen Stoff zu finden - ich wollte mir nur mal den Laden angucken und bot mich als Begleitung an. Weiter ging es zu Loops - Suschna brauchte noch Wolle. Dort im Laden hing ein Hauch eines Pullis aus Mohair Wolle - 140 g, glatt rechts gestrickt, ohne Bündchen in Hellblau - einfach und schön! So was wollte ich als Strickjacke, nur so, zum Überhängen. Aber nicht in dieser Farbe! Schnell war das Fach der entsprechenden Wolle gefunden und ein Knäuel nach meinem Geschmack ausgesucht: Soft kid von GGH in Kirschrot! Stricken kann ich, glatt rechts hoch auch. Also könnt ich mir doch selber ein Jäckchen stricken? Noch unsicher - von Farbpartien keine Ahnung - sollten es erstmal 3 Knäuel sein, zum Ausprobieren, damit nicht zu viel Wolle auf den Woll-Friedhof landet - falls ich scheitere. Komme ich voran, könnte ich den Rest der Wolle im Internet bestellen...
An der Kasse gab es die Info: Wir können ihnen leider nur ein Knäuel verkaufen. Es könnte noch etwas im Lager im Keller sein, jedoch sei der Schlüssel zu diesen Räumen jetzt nicht auffindbar! Hm, also gleich im Internet bestellen! Auch nicht einfach - der erste Shop konnte nur 4 Knäuel der gewünschten Farbe schicken, der zweite Shop versprach 3 Knäuel, zog dann die Bestellbestätigung mit der Entschuldigung zurück: Leider keine Ware mehr! Gut - es wird wohl in Berlin noch einen Woll Geschäft geben, das DIESE Wolle verkauft. Ran ans Telefon Lalaine angerufen: "Tut mir leid, die Wolle haben wir nicht. Versuchen sie es doch mal bei Loops...." Bei Loops wurde zum Glück irgendwann auch der Kellerschlüssel gefunden, es gab die gewünschte Wolle in der gewünschten Farbe, aber in einer anderen Farbpartie! Was ist das denn??? Entweder ist es Kirschrot oder nicht!? Ich habe mich aufklären und beraten lassen, war ich doch stolzer Besitzer von Wolle zweier unterschiedlicher Farbpartien. Bei genauer Betrachtung aller meiner Knäule gibt es für mich - zum Glück - keinen Unterschied. Trotzallem werde ich den Rat befolgen, mit der einen Partie das Rückenteil zu stricken und mit dem Rest die beiden Vorderteile - wenn ich denn überhaupt soweit komme.... Es fehlt ja noch eine Anleitung! Bei den Streifzügen durch das Knit-Along sah ich dieses schöne Jacken Exemplar:
Zum Glück fiel mir wieder ein bei wem - bei Teresa - aus der Zeitung Rebeca Nr. 45. HIER kann man die Zeitung online durchblättern. Als ich das tat, sah ich ein Strickkleid, das mir sehr bekannt vorkam! Wiebke hat es gestrickt, aus Rebecca Nr. 45. Vielleicht hat sie noch die gewünschte Ausgabe?! Ja, hat sie - eingescannt, per mail zu mir direkt auf meinen Tisch! Juchu, es kann losgehen.... Schnell die Maschenprobe:
Aber, es war wie immer: Ich verstand nix von dieser Anleitung! Strickfreundin und Strick-Expertin D. wurde zum Tee eingeladen - Ergebniss: auch ihr ist diese Anleitung völlig unklar! Das gibt es doch gar nicht! Teresa angemailt: Sie hat auch nicht direkt nach der Anleitung gestrickt, da etwas kompliziert. Genau das sollte es ja nicht werden - kompliziert! Also ein letzter Versuch bei der Anleitungsexpertin Wiebke. Die wusste bescheid, erklärte mir alles ganz genau! Ergebnis: diese Jacke werde ich nicht stricken! Viel zu weit und vier zipflig,  zwei Zipfel vorne , zwei Zipfel hinten, nix eng anliegendes! Nee, so was will ich nicht! Wenn ihr wissen wollt, was ich meine, schaut HIER bei Teresa. Sie war schon fleißig und hat alle Jacken Teile fertig, sie ist damit nicht ganz glücklich. Mein neuer Plan ist nun glatt rechts stricken bis zur Brust, dann hilft mir D. beim Ärmelausschnitt und dem Rest. Das wird bestimmt nix für das Knit-Along Finale am 16. April, aber das muss es ja auch nicht!
Die anderen Teilnehmer haben einen deutlichen Vorsprung, das seht ihr HIER.

Samstag, 21. Mai 2011

Es war noch Zeit....

um ein neues Kissen zu nähen. Diesmal in ganz zarten Farben, weil ich plötzlich bedenken hatte, so knallig und poppig zu verschenken. Dazu kommt noch, das meine Mädchen das farbige Kissen selbst behalten wollen. Und wenn ihnen dann schon mal gefällt, was ich nähe, dann sollen sie es auch haben. Meine Nichte bekommt nun ein zartes Katzen Kissen - wenn es hier keinen Einspruch gibt... (Jetzt wäre auch tatsächlich nur noch Zeit um einen Gutschein zu schreiben!
Die Idee kam mir sehr spontan und hat überhaupt nichts mit diesem Post von mona w zu tun. Verrückt, das so entfernt und unabhängig zwei ähnliche Ideen und Werke entstehen. Meine Nichte mag gerne Katzen und ich glaube die zarteren Farben sind für sie auch ganz schön. Woher dieser Spruch ist, weiß ich leider nicht mehr. Wahrscheinlich heißt es auch "Leise zieht durch mein Gemüt...." - das ist eine Textzeile aus einem Volkslied von Heinrich Heine - das ich vorher auch nicht kannte und erst durch die Suche nach der Herkunft des Katzenspruchs darauf gestossen bin.
Noch immer schreibe ich die Texte mit Trickmarker vor, inzwischen klappt das "Schreiben" mit Maschine immer besser. An meiner Maschine kann man auch die Geschwindigkeit reduzieren, so verkrampft sich mein der Fuß auf dem Pedal nicht so sehr. Meine Ellenbogen sind auf den Tisch gestützt, die Hände können den Stoff so ganz entspannt hin und her schieben.
Manch einer denkt, ich produziere ohne Ende und sitze nur an meiner Nähmaschine.... Stimmt so nicht ganz, aber Nähen ist für mich ein wenig wie Therapie/Meditation. Manchmal komme ich mir im Alltag vor wie ein Flummi, der die ganze Zeit um her springt. Mein Tag ist ziemlich voll geladen und still Sitzen fällt mir schwer. Immer wieder springe ich auf, weil .... das Telefon klingelt, irgendjemand etwas von mir will, mir irgendwas einfällt das ich aufschreiben muss, usw. Ich komme körperlich nicht zur Ruhe, irgendwie bewegt sich immer was an mir. Manchmal zwinge ich mich 10 min nur zu Sitzen, nichts zu tun und nicht aufzustehen. Beim Nähen muss ich sitzen bleiben und mein Körper kommt etwas zur Ruhe. Tage an denen ich nicht Nähe, sind dann auch Tage an denen ich nicht viel Zeit hatte "runter zu fahren". Sonst bin ich, glaube ich, ganz normal!

Mittwoch, 31. März 2010

Wie ein Geschenk

Als ich heute von der Arbeit kam, wartete ein Päckchen auf mich. Ein Päckchen in dem sich das von mir gewünschte Tausch-Objekt von Suschna befand. Im Februar habe ich im Blog von einigen Tausch Aktionen berichtet, was dazu führte - gewollt - das z. B. Suschna sich eine Erste Hilfe Tasche von mir gewünscht hat. Ich habe mir von Ihr ein kleines Stück Maschinenstickerei schwarz auf weiß gewünscht. Ich hatte die Illusion der zarten Pflanzen auf weißem Stoff in einem Bilderrahmen.... Das hielt ich in den Händen, als ich mein Päckchen heute geöffnet habe:
So wunderschön und zart - ja, es ist mit der Maschine gestickt auf Suschnas ganz besondere Art. Bei "Sticken" fiel mir früher nur Kreuzstich ein. Mein Mutter hat viel gestickt, Kreuzstich nach dänischen Blumen- und Pflanzenmustern. Inzwischen sind mir weitere unzählige schöne Stickereien im Internet begegnet. Bei Feeling stitchy werden fast jeden Tag neue fertige Stickereien gezeigt. Diese sind so verschieden in Motiv, Technik und Farbe, das ich mir sie deshalb schon gerne ansehe. Auch Lucy hat das Stick-Fieber erfasst, bei ihr sind immer wieder neue "Stickübungen" zu bewundern. Bei Comfortstitching finden sich immer wieder zwischen genähten Quilts kleine gestickte Bilder. Selbst meine Sashiko Versuche fallen quasi unter den Begriff Sticken. Ein Wort - so viele verschiedene Ergebnisse. Das ist für mich das wunderbare und interessante an Handarbeit. Durch das Internet, durch Austausch entstehen immer wieder neue schöne Dinge. Dieser Tausch ist für mich wie ein Geschenk - einige haben schon mal erlebt, das ein von uns selbst gemachtes Geschenk nicht immer den von uns erhofften Effekt der Freude beim Beschenkten auslöst. Nicht alle Beschenkten wissen wie viel Mühe und Schaffens-Kraft im Selbstgemachten steckt - Bei diesem Bild für mich schätze ich jeden einzelnen Stich, ich bilde mir sogar ein rechts in der Ecke eine Signierung zu erkennen....