So, einmal tief durchatmen - 24 Blöcke zu 12,5 '' sind fertig! Nr. 25 und 26 sind schon in Arbeit fertig! Kurzzeitig war mir nach Schwächeln zumute. Würden nicht 24 Blöcke reichen? Doch mein Mann (der neue Nähberater) meinte: ein schmaler einfarbiger Rand würde besser aussehen als ein breiter! Damit sich dann aber große Menschen (ratet wer die Kleinste in der Familie ist?! Die Großen sind in der Überzahl, so ein Mist) mit dem Quillt einkuscheln können, müsste er auch etwas über 2 Meter lang werden! Aha - also doch 35 Blöcke, Puh! Die Reste-Vorräte schrumpfen, aber für 11 9 Blöcke wird es noch reichen. Für den Rand und für die Rückseite habe ich schon eine Idee - doch wie Quilten?? Ich würde ja gerne Freemotion....
Floh Stiche
Samstag, 28. Januar 2012
Freitag, 27. Januar 2012
Zeugnisbrötchen
Nächste Woche haben wir hier in Berlin Winterferien und heute gab es Halbjahres-Zeugnisse. Und bei uns auch Zeugnisbrötchen.
Eine aus der Schweiz stammende, befreundete Mutter hatte dieses, ihr aus ihrer Kindheit in schöner Erinnerung gebliebenes Ritual in der Klasse unserer Tochter damals im 1. Schuljahr eingeführt:
Leckere (bunte) Hefebrötchen, von denen jedes Kind der Klasse eins zusammen mit dem Zeugnis überreicht bekommt.
Die Kinder lieben diese Tradition auch in der 4. Klasse noch und freuten sich schon vorher auf die Brötchen.
Eigentlich sollte man viel mehr von solch simplen, liebevollen Traditionen einführen........
Allen Kindern (und Eltern), bei denen es heute auch Zeugnisse gab, wünsche ich ganz viel Stolz.
Oder Erleichterung. Oder tröstende Worte.
Wie schrieb der wundervolle Rektor heute zum letzten Schultag treffend an alle Eltern:
"Insbesondere die enttäuschenden Zensuren Ihrer KInder benötigen eine liebevolle, motivierende Würdigung."
*Wiebke*
Mittwoch, 25. Januar 2012
MMM 4/2012 Knotenleid* und Marktbesuch
Nachdem in den letzten MMMs wieder
so wunderschöne Exemplare zu sehen waren, stelle ich euch hier heute
auch eines meiner Knotenkleider vor.
Dieses war vor 2 Jahren mein erstes
Exemplar und ist aus einem weichen, winterlichen Pseudostrickstoff.
Pseudo weil eigentlich nicht mal besonders elastisch. Dafür hat der Stoff ein kleines,
feines Muster und einen leichten silbrigen Glanz. Zum Material würde
ich sagen “trageangenehm“, pflegeleicht und vielleicht ist auch
Viscose drin....
Zum Knotenkleid braucht man fast
nichts mehr zu sagen, es ist einfach genial. Die einzige Entscheidung
beim Knotenkleid ist ja nicht, ob man eins braucht (JA!) sondern ob
Onion oder knip. Ich habe den onion-Schnitt.
Wenn man die einzige kleine Tücke mit
dem Verdrehen des Oberteils verstanden hat, näht sich der Rest
praktisch von allein.
Ich mache immer eine Änderung zum
Originalschnitt: die Kräuselung hinten lass ich weg und nähe
stattdessen zwei Abnäher ein. Geht einfach (nämlich pi mal Daumen-
ah, hier bei den Sonderzeichen ist π)
und das Kleid gewinnt dadurch sehr (bzw. die Figur)
erkennt irgendjemand etwas?
Der Friemelpunkt beim onion-Knotenkleid ist das Verstürzen
des Ausschnitts am Rückenteil. Ich klappe den Stoff immer einfach
"nur" nach innen um. Ist nicht ganz die feine Lösung- aber
funktionierte bis jetzt immer super (und ich bin da auch nicht so
pingelig). Bei diesem Kleid habe ich einfach das Umgeklappte mit
einem kleinen Zickzack angenäht. In diesen schmalen Tunnel kann man
dann auch einen Hutgummi einziehen, was ich bei anderen
Knotenkleidern aus weicheren oder sehr elastischeren Stoffen gemacht
habe.
Und nun muß ich meinen ersten Rückfall
2012 beichten. „Ich heiße Wiebke und habe wieder Stoff gelkauft, willentlich und vorsätzlich“
Zum neuen Jahr hatte ich mir ganz
unspezifisch vorgenommen, erst einmal keine neuen Stoffe zu
kaufen.....kleine (vernünftige) Einschränkungen waren mit dabei und „erst einmal“
ist ein dehnbarer Begriff. Ich wollte mich im Großen und Ganzen am
10. Vorsatz von Couturette
orientieren.
Aber manchmal kommt es eben anders,
und so bin ich nun damit beschäftigt, mir meinen gestrigen Rückfall
schön zu reden. Wobei, es war SCHÖN. Sehr schön sogar.
Also:
Ich glaube, ich hatte schon erwähnt,
das das internet toll ist, oder?
Man kann gleichgesinnte Menschen
kennenlernen, die -obwohl in der Nachbarschaft wohnend- man sonst nie
kennengelernt hätte. Und machmal hat man auch das Glück, über das
internet und den MMM tolle Frauen persönlich kennenzulernen, die
ganz woanders zuhause sind.
Dank des kalten Wetters war es nicht
so voll, die Tüten füllten sich, und Schnäppchen wurden gemacht
(gestriges Sonderangebot: 3m Stoff für 5,-€).
Was soll ich sagen,
ich wußte es ja schon vorher: Diesen Stoff brauchte ich, seit ich
das Jahrhundertkleid von Melleni in echt bestaunen durfte. Für mich die Variante in blau. Wobei, das Rot ist auch total schön......hmmmm. und da war noch ein halbvoller Ballen.......
Aber das Schönste war eindeutig das
Treffen mit den tollen Frauen. Ich konnte sowohl diesen herrlich
gelben (genau DER richtige Farbton zwischen gelb und senf) Pulli in echt und ein bisher unveröffentlichtes Hammerkleid von Maria
bestaunen (äh, nein sie stellt es heute hier vor). Und jetzt schaut mal hier, ich habe sogar auch noch
Geschenke bekommen, wie toll ist das denn!
Leckerste holländische Snoepgoed,
ich liebe Lakritz......(und der Rest meiner Familie nicht, hahaha:
also alles meins), so liebevoll verpackt.
Karen, Maria ihr
seid so klasse! Ich bin gerührt....
Apropos Süßigkeiten
und (olle) Kamellen, schaut mal was Catherine heute trägt und wer
heute sonst noch alles dabei ist beim MMM
*Wiebke*
* was olle Freud zu dieser Fehlleistung gesagt hätte, weiß ich nicht - erschwerend kommt hinzu, dass ich diesen Fehler erst nach zigmailigem Draufschauen entdeckt habe. Tse tse tse!
* was olle Freud zu dieser Fehlleistung gesagt hätte, weiß ich nicht - erschwerend kommt hinzu, dass ich diesen Fehler erst nach zigmailigem Draufschauen entdeckt habe. Tse tse tse!
Samstag, 21. Januar 2012
Ein Experiment - Kona Cotton Challenge
Das letzte Treffen der Berlin Modern Quillt Guild zeigte des Rätsels - nämlich der Erbsensuppe - Lösung!! Einige aus unser Quillt Guild waren mutig und haben sich der Kona Cotton Challenge gestellt. Das hieß, jeder der Teilnehmer bekam ein Päckchen mit ca. 42 12 x 12 cm großen Quadraten, die er zu einem Projekt verarbeiten sollte. Näheres könnt ihr HIER nachlesen. In meinen Augen eine ziemlich spannend Aktion, denn was wird jeder einzelne mit den gleichen Stoffmustern anstellen? Wird es alles ähnlich durch die gleichen Ausgangsmaterialien oder sehen wir am Schluss total unterschiedliche Projekte??
42 Quadrate in dieser Größe ließen in meinen Augen keine großen Muster Experimente zu - was eigentlich heißt: Ich habe Angst die Schere zu nehmen und alles durch ein paar Schnitte zu verhunzen! Es gab immerhin nur ein Charm Pack für jeden!
Ich entschied mich deshalb nicht im Muster, sondern im Objekt zu experimentieren. Das Experiment hieß: Patchwork Poncho - quasi ein Quillt zum Rumlaufen. Ein sehr gewagtes Unterfangen, wenn man daran denkt, wie "beliebt" Patchwork Kleidung in der Vergangenheit war ist! Egal, denn ich wollte experimentieren...
Bei einem Experiment, bei dem das ausstehende Ergebnis unklar ist, kann auch etwas entstehen, das irgendwie lustig ist, also nicht so ganz gelungen... Es darf also auch gelacht werden!
Nun zum Versuchsaufbau:
Die Idee dieses Objektes wurde im Oktober geboren - meine Farbauswahl für meine Objekte ist nicht nur Stimmungsabhängig, sondern auch Jahreszeiten abhängig - Oktober = Herbst = Rot. (Jetzt im Januar hätte ich ganz andere Farben gewählt.) Das dominierende Rot des Ponchos war mit in der "Dusty" Farbpalette des Charm Packs. Theoretisch hätte ich also noch zwei weitere Uni Farben verwenden können. Es blieb aber bei einer weiteren Farbe, ein weißer Wollstoff, auf dem ich mein Gepatchtes durch Quilten fixieren wollte.
Das Patworkmuster ist raffiniert und einfach - Disapearing nine patch - es werden neun Quadrate zu einem großen Quadrat zusammengenäht und dann geviertelt, die Teile neu sortiert und erneut zu einem Quadrat zusammengenäht. Es scheint, als hätte man sich die Mühe gemacht, kleinste Teile zusammen zu fügen! Quilten wollte ich Freihand, modern, das war ich diesem Objekt schuldig. Ich habe es aber (leider) nicht getan, aus Sorge, das alles am Ende noch steifer in der Konsistenz wird, als es schon war... Ich habe also nur über die Diagonalen gequiltet und am Ende war ich enttäuscht! Meine Assoziation war eine "Erbsensuppe-Pferdedecke!!!
Am Ausschnitt habe ich lange rum gefriemelt - er ist auch immer noch nicht fertig. Der Poncho ist insgesamt sehr steif und steht ab, wenn er an den Armen nicht irgendwie zusammen gehalten wird. Für den Ausschnitt bekam ich am Sonntag einige Vorschläge, z.B. einen Schalkragen einzusetzen. Wahrscheinlich werde ich versuchen diesen Vorschlag umzusetzen. Warm ist er auf jeden Fall - und im Garten oder beim Hundespaziergang auch tragbar... Experiment also nicht ganz misslungen.
Die anderen BMQG Näherinnen haben auch experimentiert - es sind tatsächlich völlig unterschiedliche und tolle Objekte entstanden. Suschna hat ihre Launen in Stoff ausgedrückt, Lucy hat totes zum Leben erweckt und Aylin liegt gerne weich....
Mittwoch, 18. Januar 2012
MMM 3/2012
Heute
wartet ein richtig toller “Anlaß“ auf mich und ich habe deshalb
die letzte Nacht fast durchgemaßschneidert..
Nun bin
ich heute morgen entsprechend desolat und ohne
zumutbares (Trage-) Foto. Ich hoffe, dass sich beides im Lauf des Tages noch zum
Guten wenden wird. Denn ich spekuliere schwer auf ein Gruppenbild mit
Praktikantin!! *
Und werde es dann auf jeden Fall nachliefern.
Was
bisher geschah:
Schon
ein ganzes Weilchen wartet der nach meinen Maßen erstellte passt-Kleiderschnitt aufs Ausgedruckt- und Genähtwerden.
Für
meine Tochter hatte ich den Schnitt in ihrer Größe bereits
erfolgreich zu einem Weihnachtskleid verarbeitet. Mehrere ihrer
Freundinnen haben mittlerweile das Kleid anprobiert und es hat
erstaunlicherweise allen -obwohl ganz unterschiedliche Körpertypen-
gut gepasst. Der Schnitt scheint an sich also recht unkompliziert und
kompatibel zu sein.
Eine
aufschlußreiche Besprechung zu diesem Buch gab es bei Lucy hier
Meike
hatte nun letzte Woche begonnen, für sich parallel zwei Kleider nach
diesem Schnitt zu nähen. Wir durften ihr hier
über die Schulter schauen, was in mir einen
Jetzt-auch-ein-schlichtes-Etuikleid-haben-Wollen-Reflex auslöste.
Ganz schlicht, so richtig schön schlicht.
Eigentlich
auch genau das richtige für ein Probekleid.
Ich habe
mir den passt-Schnitt in der mittleren Rockweite und mit dem
mittleren Halsausschnitt ausgedruckt und auf dem Maybachufermarkt
einen schön schlichten grauen Stoff besorgt. Stoff für die Belege
und Charmeuse als Futter kamen aus dem Fundus.
Der
Schnitt war richtig nett zu mir. Die Abnäher haben alle gut
hingehauen und an den Seitennähten mußte sogar ich die Taille ein
ganzes Stück enger machen. Ich bin geschmeichelt (auch wenn ich
schon mitbekommen habe, dass es allen mit diesem Schnitt so geht. Mir
doch egal!)
Schön
schlicht ist ja schön, aber wenigstens dezent bunte Absteppungen
brauchte ich dann doch. Wirkt gleich viel freundlicher. Und
vorhandene, bislang noch unbenutzte Zutaten passen sogar auch dazu.
Für ein
ärmelloses Kleid waren die Armausschnitte etwas zu eng und vor allem
viel zu breit in den Schultern, so daß ich dort locker auch 1 bis
3cm wegschneiden konnte.
Hoppsa, wo kommen all die Markierungen her?
Ich liebe meinen Rockabrunder aber trotzdem.
Wer
heute sonst noch anläßlich des MMM selbstgenähte Kleidung zeigt,
für die vielleicht auch die eine oder andere Nacht draufging zeigt
Catherine hier.
*Und hier jetzt der Tagesbericht:
Ich
freu mich so, Catherine, Melleni, Lucy und ich waren zum lunch verabredet mit Meike.
Wir hatten einen grandiosen Mittag und Nachmittag mit viel Spaß und Geplauder, Lachen und Austausch über Kleiderdetails. Fast so schön wie das bloggertreffen im November, nur einfach ein bißchen kleiner.
Anschließend noch eine kurzweilige Führung durch das Stokx-Atelier mit Präsentation von Meikes vielversprechender Praktikumsarbeit und den äußerst durchdachten Entwürfen von Stokx-Designerin Lindy. Viele faszinierende Details, spannende Stoffe und mal wieder die Bestätigung, dass es abseits der kurzlebigen Modekollektionen so viel Qualität gibt, die zeitlos aber trotzdem außergewöhnlich und zeitgemäß ist.
*Wiebke*
Wir hatten einen grandiosen Mittag und Nachmittag mit viel Spaß und Geplauder, Lachen und Austausch über Kleiderdetails. Fast so schön wie das bloggertreffen im November, nur einfach ein bißchen kleiner.
Anschließend noch eine kurzweilige Führung durch das Stokx-Atelier mit Präsentation von Meikes vielversprechender Praktikumsarbeit und den äußerst durchdachten Entwürfen von Stokx-Designerin Lindy. Viele faszinierende Details, spannende Stoffe und mal wieder die Bestätigung, dass es abseits der kurzlebigen Modekollektionen so viel Qualität gibt, die zeitlos aber trotzdem außergewöhnlich und zeitgemäß ist.
Und hier die versprochenen Gruppenfotos. Kann man erkennen, dass wir Spaß hatten?
Und wer ist mal wieder die Kleinste trotz hoher Absätze???
*Wiebke*
Dienstag, 17. Januar 2012
Scrap Attack
Mein großer Wunsch ist es, viele viele schöne moderne Stoffe mein Eigen zu nennen. Stoffe moderner Designer mit wunderbaren Farben und Mustern! Mein schlechtes Gewissen verbietet mir den Kauf dieser begehrten Stoffe. Hin und wieder passiert es doch, die Sucht übermannt mich und ich kaufe - auf Grund des schlechten Gewissens - Reste und reduzierte Stoffe. Da mir auch die Trennung von Stoffen (obwohl uralt und mir längst nicht mehr gefallen) unwahrscheinlich schwer fällt, ist hier ein Lager von Stoffen entstanden, das absolut kunterbunt ist. Um dieses Lager zu überblicken, wird immer wieder sortiert - nach Farbe, Größe, Alter, Vorlieben.... Aber es wird nicht weniger!!! Mit den meisten Resten lässt sich auch kein "schönes" modernes Projekt beginnen, geschweige denn beenden!
Am ersten Januar habe ich einen neuen Versuch gestartet - ich habe mich für einen Scrap Quillt Along angemeldet, mit dem Ziel möglichst viele Reste zu verbrauchen. Schön soll mein Quillt werden, ein einfaches Muster soll er haben und trotzdem mit den (in meinen Augen) nicht schönen Stoffe genäht sein!
Der Beginn war etwas zaghaft.....
Nach diesem Start ging es auch langsam weiter - es kostete mich unendlich viel Zeit, die Farben und Stoffe aus zu suchen. Die fertigen Blöcke hängen nun an meiner Design Wall und können permanent betrachtet werden. Somit kamen die "Farbideen" schneller, doch immer noch tat ich mich schwer die ollen Kamellen Stoffe zu benutzen.
Inzwischen geht es wunderbar - nachdem die Stoffe aus Kisten, die nach Farben sortiert waren, nun auf dem Fußboden in Haufen weiter aufgeteilt sind. Aus einem Haufen Blau entstand ein Haufen Dunkeblau, ein Haufen Hellblau, ein Haufen Türkis usw!
Es juckt mir in den Fingern, am liebsten würde ich ununterbrochen an der Maschine sitzen und nähen.... (ist ja nix Neues!) Um den Nähplatz herum liegen Reste, stehen Kisten, Bügelbrett etc. - Ja, es sieht chaotisch aus - und ja, es gab auch schon Beschwerden! Naja, dann muss ich dieses Projekt eben schnell beenden, oder?
Ursrpünglich sollten es 24 Blöcke (12,5'') werden, nun ist mein Ziel mindestens 30 Stück zu schaffen! Ich bin ganz entzückt durch die leuchtenden Farben, die mich vom Januargrau ablenken - von Block zu Block werde ich mutiger und verwende alles an Stoff, was mir unter die Finger kommt! Ob traditionell oder modern, alles wird gemischt! Und tatsächlich, werden die Haufen um mich herum von Block zu Block etwas kleiner - Hurra!
*Floh*
Samstag, 14. Januar 2012
The way we were.... (Stilikonen)
Während
ich hier gerade meine Maschinen rattern lasse, höre ich im Radio ein
Interview mit einem Regisseur zu seinem neuen Fim „The real American“ , dem Gehörten
nach eine Art Rekonstruktion des Lebens von Joseph Mc Carthy. Schnell
im Netz geguckt, aha ein Kinofilm -hier eine aktuelle Kritik
Wie so
oft beim Nähen schweiften meine Gedanken herrlich ziellos umher, im
Kopf die Frage nach dem Kopfkleiderschrank, von Meike hier gestellt,
und verschiedene aktuelle posts über Stilikonen (z.B.
stellvertretend hier und hier) und dann fällt mir dieser Film ein,
der (hier kommt jetzt der Zusammenhang) in der Mc-Carthy-Ära spielt.
The way we were / So wie wir waren / Cherie bitter
Kennt
ihr den??????? Könnt ihr euch an die Klamotten erinnern?
Es ist einer
meiner absoluten Lieblingsfilme, einer der Filme, die mich irgendwie
schon mein ganzes Leben begleiten. Und den ich auch meiner Tochter
schon nahegebracht und mit ihr gemeinsam um diese schwierige und
hoffnungslose Liebe geheult habe......Hach, glückliche Momente!
Ja, und
ich weiß jetzt, dass ich diesen Film eigentlich SOFORT wieder
anschauen muß, denn Barbara Streisand hat nicht nur die Haare schön,
sondern trägt auch die ein oder andere grandiose Klamotte!! Bisher
war ich -obwohl ich den Film schon so oft gesehen habe- trotzdem
jedes mal von der Story und all dem Drama so vereinnahmt, dass ich
zwar registriert habe, dass die Kleidung teilweise richtig klasse
ist, mir aber keine Details dazu merken konnte.....Auch im Netz finde
ich keine Fotos zur Kleiderfrage oder zu den wunderbar femininen Hosenanzüge.
Der Trailer zeigt die spannende Kleidung leider auch nicht.....
Wie geht es euch? Gibt es da in euren Gehirnen so Areale, die darauf konditioniert sind, schöne Kleider incl. Details gleich fotografisch abzuspeichern?
Für mich heißt es jetzt: Auf
ein Neues! Film anschauen, nicht auf die story achten, sondern NUR
die Klamotten anschauen. (Taschentücher lege ich mir vorsichtshalber aber trotzdem bereit)
Euch auch ein schönes
Wochenende!
*Wiebke*
*Wiebke*
Abonnieren
Posts (Atom)















