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Donnerstag, 29. April 2010

Praktische Dinge aus Resten

Natürlich fand im April ein Treffen des Näh-Kränzchens statt. Geplant waren diesmal nur praktische Dinge für den Haushalt. Entstanden sind Überzüge für Nähmaschinen und Bügelbretter - Carmen hat für einen Überzug einen Schnitt entwickelt, der in 12 min fertig zustellen ist. Ich habe mich für einen Teekannenwärmer entschieden - auch sehr praktisch - aus Angst, das er zu klein wird habe ich großzügig zugeschnitten und nun ist er zu groß.... Aber zum Glück habe ich mehrere Kannen in verschiedenen Größen und somit wird er seine Verwendung finden. Die Farben der Stoffe sollten Ton in Ton bleiben, bei der Auswahl half mir Hedi, die dafür ein wunderbares Händchen hat.
Zwei der Damen haben im weiteren Verlauf noch eine Anleitung für Reißverschluss-Taschen bekommen. Natürlich praktisch, da die Kinder auf Reise gehen und Taschen für Zahnbürste und Seife gebraucht werden. Für mich war es eine erneute Übung um Reißverschlüsse einzunähen und Stoffreste zu verbrauchen...
Auch meine Kinder gehen bald wieder auf Reisen - Sportreisen - also sind noch Schuhbeutel für dreckige Sportschuhe entstanden. Als Innenfutter habe ich Wachstuch verwendet, außen Stoffreste - (Naja, der Punktestoff ist noch ziemlich neu)
Zum Schluss konnte ich aus weiteren Stoffresten endlich die kleinen Wünsche der Kinder erfüllen: Hüllen für Musik-Abspiel-Geräte in 3 Größen. Stoff und Form sind ganz nach individuellen Wünschen verwendet worden. Alle wollten die Klettverschluß Variante, obwohl ich noch Schlaufe, Druckknopf usw. vorgeschlagen habe.
All diese Dinge sind praktisch und haben keinen hohen kreativen Anspruch. Ich zeige sie, damit andere Näh-interessierte Menschen Anregungen und Lust auf Handarbeit bekommen. Alles darf nach genäht und vervielfältigt werden.

Samstag, 14. November 2009

Probieren geht über Studieren??

Ich habe eine Vorliebe für Bücher - ich lese gerne und viel - allerdings nur zum Vergnügen. Fachbücher sind mir ein Greul! Alles was mit Fachwissen, Bedienungsanleitungen und schriftlichen Erklärungen zu tun hat lese ich nicht gerne! Ich verstehe oft einfach nicht was da geschrieben steht - ich muss es mehrfach Lesen und es will dennoch nicht in meinen Kopf. Ich ziehe "Bilderbücher" vor - alles was ich sehe - ob in Bild oder in Natur - ist für mich gut begreiflich. Ich habe viele Nähbücher - mit vielen, vielen Bildern, die ich mir immer wieder gerne ansehe. Gelesen wird da nur im absoluten Notfall! Vor ein paar Wochen habe ich bei Amazon ein Buch in USA über die japanische Sashiko Technik für nur 5 € gekauft!!! Also wirklich günstig.

Bei meiner Vorliebe für das Handnähen und -quilten hat mich diese Technik schon länger interessiert. Sashiko ist quasi die japanische Form des Quiltens. Ursprünglich wurde so Arbeitskleidung repariert und genäht. Traditionell mit einem weißen Faden auf Indigo farbigen Stoff. Die Motive wechseln zwischen Bildern und sehr geometrischen Formen. Das wollte ich ausprobieren - in meiner üblichen Art - also im Buch Bilder angucken und los...

Das Ergebnis sah nicht aus wie im Buch! Nun habe ich tatsächlich angefangen zu Lesen - alles stand ganz ausführlich im Buch, einfach und verständlich beschrieben- allerdings auf Englisch - Fast alle geometrischen Sashiko Muster haben als Grundlage ein Gitternetz aus waagerechten, senkrechten und diagonalen Hilfslinien. Die Diagonalen verlaufen aber nicht immer im rechten Winkel, sondern auch - wie bei diesem Muster - im Winkel von 60°. So entstehen im Gitternetz keine Quadrate - wie bei mir - sondern Rechtecke! Auch gibt es genaue "Vorschriften" wie die Stiche verlaufen sollten. (Ein Klick auf das Bild vergrößert es und macht es lesbar) Die Stiche sollen sich nicht überkreuzen usw...

Wie gesagt: alles wunderbar beschrieben! Hier gilt also auch einmal das umgekehrte Motto: Studieren geht über Probieren! Ich habe das erste Muster bis jetzt noch nicht wiederholt, sondern ein neues erst studiert, dann probiert.

Schon besser! Beim mir bekannten Quiltstich sind die Stichlängen immer gleich lang. Bei der japanischen Technik sind bei einigen Mustern die Stiche der Rückseite viel kürzer als die sichtbaren auf der Vorderseite des Stoffes. Die Stiche sind so viel dichter beieinander.

Ich stelle immer wieder fest, das mich Handnähen und Quilten wirklich entspannt. Mehr als Häkeln, Stricken oder Nähen an der Maschine. Manchmal muss man beides kombinieren.

(Tasche mit Innenfutter und Reißverschluss)

Montag, 12. Oktober 2009

Reißverschluss - weitere Übungen

Wie ja schon erwähnt, mochte ich beim Nähen Reißverschlüsse nicht so gerne verarbeiten. Inzwischen habe ich viele gute Tips unter anderem von Machen und Tun , Nahtzugabe und Suschna bekommen - es fehlten also nur noch Reißverschlüsse. Meistens habe ich die immer nach Bedarf in einem Kaufhaus gekauft. Jedesmal habe ich mich über diese übertriebenen Preise geärgert. Damit immer ein "kleiner" Vorrat im Haus ist, habe ich diesmal in einem bekannten Internet-Auktionshaus Reißverschlüsse für durchschnittlich 15 Cent/Stück ersteigert. Mir war erst klar was für eine Menge ca. 200 Reißverschlüsse sind, als ich das Päckchen angenommen habe...

Die Nähmaschine wurde ausgepackt....

(Ich habe meiner Schwester eine Kissen-Nähstunde versprochen - Sie mag nur Kissen mit Reißverschluss!)

...jetzt ist die Nähmaschine wieder Baustaub-sicher eingepackt!

Mittwoch, 30. September 2009

Reißverschluss

Reißverschlüsse einnähen finde ich schwierig. Meist wird die Naht schief, besonders am Verschluss. Ich denke, da gibt es irgendwie einen Trick, den ich nicht kenne... Vielleicht habt Ihr ja einen Tip für mich??
Zum Üben habe ich erst einmal in meinem Nähbuch "Sew it up" nachgelesen. Das Buch ist von Ruth Singer (erinnert an einen Nähmaschinen Hersteller!) und als bildorientierter Mensch gefällt es mir sehr. Es werden viele verschiedene Grundnähtechniken mit anschaulichen Bildern für Nähen mit Maschine oder Hand erklärt. Zusätzlich gibt es noch Anleitungen für dekorative Techniken (zum Beispiel Perlen aufnähen, Falten nähen, Applizieren usw...) und für kleine Nähprojekte. Im November 2009 erscheint von der Autorin ein neues Buch "The sewing bible" Ich denke es ist eher eine Neuauflage von "Sew it up".
- Soviel zum Thema Theorie - danach folgte der praktische Teil. Die Farben der Stoffe habe ich nach meinen noch vorhandenen Reißverschlüssen ausgesucht.

Der rosa Stoff gehört zu der Kollektion Wildwood von Erin McMorrris gekauft als Stoffstapel bei Volksfaden . Die Farben erinnern eher an einen warmen Sommertag als an einen Herbsttag.

Der grüne Stoff ist von Amy Butler - Midwest Modern (Ohio sky) , auch bei Volksfaden gekauft- Hier auch ein Versuch mein neues "Label" mit zu verarbeiten - Ich habe es erst vor 10 Tagen geschenkt bekommen. Es gibt verschiedene Farben von den Bändchen und verschiedene Farben der Bestickung, so kann ich es fast immer farblich passend machen.

Dieses Täschchen ist mein Favorit - der Stoff war auch ein Geschenk, gekauft bei Tumult direkt im Laden in  Berlin. - Die beiden bunten Taschen werden verschenkt, diese behalte ich - für die Handtasche für Kleinkram ;-)